Schulclubs machen Kinder und Jugendliche stark

für eine aktive Beteiligung und Mitbestimmung

 

„Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.”

Francois Rabelais

 

Die Schulclubs sind ein wichtiger Bestandteil der Ganztagsangebote, in denen die Kinder und Jugendlichen Demokratie leben und erleben können. Dabei leisten Mitarbeiter des DKSB Regionalverband Freiberg e.V. auf der Grundlage von Kooperationsverträgen zuverlässige und engagierte Arbeit in folgenden Schulen:

- Oberschule „Gottfried Pabst von Ohain“ Freiberg

- Oberschule „Clara Zetkin“ Freiberg

- Oberschule Niederwiesa

- Förderschulzentrum Flöha

 

Die Schulclubs laden zu Freizeitaktivitäten in Interessengemeinschaften, zum Treffen mit Freunden, Musik hören, Hausaufgaben machen, Spielenachmittagen und zu vielfältigen kreativen und sportlichen Veranstaltungen ein.

Kernstück der sozialpädagogischen Arbeit im Club ist der unmittelbare Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern während der Pausen und bei der bewussten Freizeitgestaltung am Nachmittag. Die tägliche Arbeit des Schulclubs fördert und fordert die Mädchen und Jungen durch gelebte Beteiligung – für eine aktive Mitgestaltung des Schulalltages.

Entsprechend des Leitbildes des Deutschen Kinderschutzbundes sind die Kinder und Jugendlichen Partner, die sich „gleichberechtigt“ in demokratische Entscheidungsprozesse einmischen sollen und können. Mit Beginn des neuen Schuljahres haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich für eine aktive Mitarbeit im Schulclubrat zu entscheiden. Sie erhalten damit unter anderem das Recht der Mitbestimmung bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Aktivitäten im Schulclub. Ihre Wünsche, Ideen und Bedürfnisse werden dabei aufgenommen und berücksichtigt.

Außerdem diskutieren und entwickeln sie die aktuellen Clubregeln, die eine angenehme Clubatmosphäre gewährleisten und keinerlei Ausgrenzung dulden. Letztlich geht es dabei um das Definieren ihrer eigenen Werte, sowie das Aufzeigen von Toleranzgrenzen. Die Mädchen und Jungen bringen sich mit kreativen Ideen und Meinungen gern aktiv in die Ausgestaltung ihrer Clubräume ein. Außerdem entscheiden sie mit, welche Spiele bzw. Sportgeräte angeschafft werden.

Der Schulclub ist auch ein „geschützter“ Raum, welcher den schulischen Lernprozess aktiv unterstützt, ob in sozialer, individueller oder gruppenorientierter Hinsicht. Ein Beispiel dafür ist die Hausaufgabenbetreuung durch die Clubleiter, aber noch wichtiger ist die gegenseitige Hilfe und Unterstützung durch die Schüler selbst.

 

Letzte Änderung: 9. Dezember 2014