Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz unterstützt Jubiläumsfeier des Kinder- und Jugendparlaments

Am 6. Juni 2026 durfte der Erzieherische Kinder- und Jugendschutz als Kooperationspartner das Pi-Hausfest anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kinder- und Jugendparlaments begleiten und unterstützen.

Gemeinsam mit dem Pi-Haus und weiteren Partnern wurde ein abwechslungsreiches Festprogramm gestaltet, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Mit Mitmachaktionen, Informationsangeboten und Gesprächen konnten Themen wie Prävention, Aufklärung und die Stärkung junger Menschen erlebbar gemacht werden. Darüber hinaus sorgten Musik, Essensangebote, alkoholfreie Cocktails sowie zahlreiche weitere Aktionen der Kooperationspartner für eine lebendige und einladende Atmosphäre.

Ein besonderer Höhepunkt war die Ausstellung zur Arbeit und zum aktuellen Wirken des Kinder- und Jugendparlaments. Sie verdeutlichte eindrucksvoll, wie sich Kinder und Jugendliche aktiv für ihre Interessen einsetzen, Verantwortung übernehmen und das gesellschaftliche Leben mitgestalten. Das langjährige Engagement des Kinder- und Jugendparlaments zeigt beispielhaft, welchen wichtigen Beitrag junge Menschen für eine lebendige Demokratie leisten und wie Jugendbeteiligung die Entwicklung einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördert.

Als Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz freuen wir uns, Teil dieses besonderen Jubiläums gewesen zu sein. Die Veranstaltung hat erneut verdeutlicht, wie wichtig verlässliche Beteiligungsstrukturen, Präventionsarbeit und die Förderung von Selbstbestimmung für Kinder und Jugendliche sind.

Wir bedanken uns beim Pi-Haus, dem Kinder- und Jugendparlament sowie allen Mitwirkenden und Gästen für ein gelungenes Fest und gratulieren herzlich zu 30 Jahren erfolgreicher Kinder- und Jugendbeteiligung.

30 Jahre Kinder- und Jugendparlament – 30 Jahre Mitbestimmung, Engagement und gelebte Demokratie.

Jugendliche aus Freiberg und Halsbrücke verwandeln den Rosengarten in ein buntes Graffiti

Am 30. und 31. Mai verwandelten Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Freiberger Schulen und der Oberschule Halsbrücke die vom Gartenverein (6. Maßschacht) vorbereitete Wand im Rosengarten in ein großes Graffiti-Kunstwerk. Organisiert wurde das Projekt von Frau Gothe (Regionalverband der Gartenfreunde Freiberg) und Frau Gräbner (Schulsozialarbeiterin, Kinderschutzbund RV Freiberg e.V.).

Das freiwillige Projekt richtete sich an Jugendliche ab Klassenstufe 8 mit künstlerischem Interesse und Talent. Ziele des Projekts waren, die Kommunikationsfähigkeit unter Gleichaltrigen und das Gemeinschaftserleben zu fördern, Möglichkeit zur kreativen Entfaltung zu geben und das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Im Vorfeld wurde das Projekt von den Schulsozialarbeitenden des Kinderschutzbundes in ihren Schulen beworben. 9 Jugendliche folgten der Einladung und verbrachten ihr Wochenende mit Kunst. Motiviert gingen die Jugendlichen ans Werk: Sie brachten ihre Ideen ein, erstellten Motive, Skizzen und Schablonen und setzten diese mit Graffiti an der Wand um.

Das Kunstwerk vereint zahlreiche lokale Elemente: Rosengarten und Gartenanlage, Bergbau, historische Traditionen, urbane Entwicklung sowie offene Landschaften mit dem typischen Berg als Bezugspunkt zu Freiberg. Im Bild sind die Buchstaben F R E I B E R G dezent eingearbeitet – ein verstecktes Suchmotiv, das dazu anregt, sich länger mit dem Kunstwerk zu beschäftigen. Alle Beteiligten – Jugendliche, Schulsozialarbeit und Gartenverein – waren sich einig, dass ein solches Projekt wiederholt werden darf. Ermöglicht wurde das Vorhaben durch Fördermittel aus dem Fonds Kulturhauptstadt Sachsen 2025; die Schulsozialarbeit wurde mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Wir danken alle Förderern und Unterstützern dieses Projektes sowie Jens Ossada für die kompetente Anleitung. Ein besonderes Dankeschön gilt den Jugendlichen, die mit viel Freude dieses wunderbare Ergebnis gezaubert haben.                                                                           

Nadin Gräbner (Schulsozialarbeiterin)

Sterntalerpreis 2026 – ab 1. Juni bewerben!

Pressemitteilung 5/2026 vom 29. Mai 2026

Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. und der Sächsische Integrationsbeauftragte Martin Modschiedler MdL verleihen im Jahr 2026 den Sterntalerpreis. Der Kinderschutzpreis wird seit 2015 vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 20. August 2026. Die Stifter verleihen den Preis auf einer Festveranstaltung anlässlich des UN-Weltkindertages im Sächsischen Landtag.

Martin Modschiedler sagte zum Start des Wettbewerbs: „Wer Integrationsangebote für Kinder und Jugendliche schafft und fördert, investiert in die Zukunft dieser jungen Menschen und damit unserer Gesellschaft. Das ist preiswürdig.“

Silke Brewig-Lange, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen unterstrich: „Jedes Kind hat das Recht auf ein gewaltfreies Aufwachsen, Beteiligung und die Entfaltung seiner Fähigkeiten. Besonders Kinder mit Fluchterfahrung brauchen faire Chancen für Ankommen und Integration. Mit dem Sterntalerpreis machen wir genau dieses Engagement sichtbar.“

Die Stifter möchten sichtbar machen, wo und wie junge Menschen in Sachsen mit guten Projekten gestärkt oder gefördert werden. Gemeinsam würdigen sie mit dem „Sterntaler“ das besondere ehrenamtliche Engagement für Kinder, Jugendliche und Familien mit Migrationshintergrund oder Kinder, welche soziale Benachteiligung erfahren. Die Ausschreibung richtet sich an alle, die sich für diese Gruppen einsetzen. Deren Engagement wollen die Stifter bekannter machen und andere ermutigen, ihren Einsatz fortzusetzen.

Aus der Ausschreibung:

Der Sächsische Integrationsbeauftragte und der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. schreiben den „Sterntaler – der Preis für besondere Integrationsarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Sachsen“ aus. Der Preis ist mit 3.000 € dotiert und wird am 18. September 2026 im Sächsischen Landtag in Dresden verliehen.

Bewerben können sich Initiativen, Schulen, Bildungsträger, Vereine, Projektgruppen, Verbände oder Einzelpersonen. Das vorgeschlagene Projekt muss im aktuellen Zeitraum 2025/2026 in Sachsen bestehen. Das Preisgeld ist für die Fortführung des aktuellen oder für ein anschließendes Projekt einzusetzen. Jeder Bürger in Sachsen kann begründete Vorschläge einbringen.

Alle Details zur Ausschreibung finden sich auf www.sterntalerpreis.de.

Bewerbungen und Vorschläge können vorzugsweise dort online eingestellt oder per E-Mail an bewerbung@sterntalerpreis.de bzw. postalisch zugesandt werden.

Ansprechpartner:

Markus Guffler

Geschäftsstelle des Sächsischen Integrationsbeauftragten

Bernhard-von-Lindenau-Platz 1

01067 Dresden
Telefon: 0351 493 5171
E-Mail: IntB@slt.sachsen.de

Olaf Boye

Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

Hamburger Str. 39b, Haus F

01067 Dresden

Telefon 0351 42 42 044

E-Mail: info@kinderschutzbund-sachsen.de

KITAS retten – neuer Termin am 24. Juni um 17 Uhr vor dem Landtag in Dresden

Für den Erhalt von wohnortnahen Kitas, mehr Zeit für das einzelne Kind und eine sichere Kitafinanzierung treffen wir uns am 24. Juni vor dem Landtag in Dresden. Unterstützt uns für unsere Kinder!

Blühstreifen für unsere Bienen! – Kita „Kunterbunt“ Hilbersdorf

Die Hortkinder der Kita „Kunterbunt“ in Hilbersdorf pflegen eine besondere Patenschaft mit den Bienen des Hobbyimkers Alexander Uhlig und seiner Frau.

In den Osterferien legten die Kinder am Bienenstand mehrere Blühstreifen an. Mit Hacke, Spaten und Rechen entfernten sie zunächst die Grasnarbe, lockerten den Boden und säten anschließend heimische Blumensamen aus. Danach wurden die Samen mit Erde bedeckt und gut gewässert.

Ziel der Aktion ist es, den Bienen und anderen Insekten über viele Monate hinweg eine wichtige Nahrungsquelle zu bieten. Gleichzeitig leisten die Kinder damit einen Beitrag zum Naturschutz, denn Bienen sind für die Bestäubung vieler Obst und Gemüsepflanzen unverzichtbar.

Ein großes Dankeschön gilt hier auch der Familie Uhlig, die sich viel Zeit für die Kinder nimmt und bereits viele tolle und lehrreiche Projekte mit ihnen umgesetzt hat.

Nun hoffen alle, dass sich bald viele bunte Blumen entwickeln und den Bienen reichlich Nahrung bieten.

Landkreislauf in Sayda – Starke Leistung der Regenbogengruppe der Kita „Kunterbunt“ Hilbersdorf

Am Samstag, den 25. April fand in Sayda der 34. Landkreislauf statt. Auch aus der Kita „Kunterbunt“ in Hilbersdorf gingen zwei Mannschaften an den Start: die „Turbo Kids“ und die „Blitzraketen“.

Beim Staffellauf traten jeweils vier Kinder pro Team an. Jedes Kind absolvierte eine Strecke von 400 Metern und übergab anschließend den Staffelstab an das nächste Teammitglied.

Bereits in den Wochen zuvor hatten sich die Kinder mit viel Engagement auf den Wettkampf vorbereitet und fleißig trainiert. Entsprechend groß war die Aufregung am Wettkampftag. Vor dem Start gingen alle gemeinsam die Strecke ab, wärmten sich auf und sprachen sich gegenseitig Mut zu.

Dann fiel der Startschuss: Die Turbo Kids erwischten einen hervorragenden Beginn und konnten sich direkt an der Spitze platzieren. Die Blitzraketen liefen ebenfalls stark und hielten sich im Mittelfeld. Mit viel Einsatz, Teamgeist und Ausdauer gaben alle Kinder ihr Bestes und kämpften bis ins Ziel.

Am Ende wurden die tollen Leistungen mit einem 2. und 4. Platz belohnt. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielt jedes Kind eine Medaille als Anerkennung für seinen Einsatz.

Stolz und gut gelaunt traten alle gemeinsam den Heimweg an – ein rundum gelungener Wettkampftag für die Kinder der Regenbogengruppe aus Hilbersdorf.

Was hoppelt da über wie Wiese in der Kita Sonnenuhr in Conradsdorf?

Am frühen Morgen des 1. April spielten alle Kinder gemütlich in Ihren Gruppenzimmern, als es leise an die Fenster klopfte und damit für neugierige Blicke und staunende Gesichter bei den Kindern sorgte. Als sie nach draußen schauten, entdeckten sie kleine Überraschungen, die der Osterhase bereits vorbereitet hatte: bunte Eier und süße Schokolade lagen vor der Balkontür.

Doch offenbar war dies nur ein erster Besuch, denn der Osterhase schien zunächst die Lage erkundet zu haben. Beim Spaziergang am nächsten Tag, führte der Weg der Kinder über die nahegelegene Obstwiese – und dort geschah es: Plötzlich wurde der Osterhase gesichtet! Die Freude und Aufregung waren kaum zu übersehen. Aufgeregt zeigten die Kinder in seine Richtung und konnten ihr Glück kaum fassen.

Der Osterhase hatte ganze Arbeit geleistet. Überall auf der Wiese waren bunte Nester versteckt, sodass jedes Kind die Möglichkeit hatte, selbst auf die Suche zu gehen. Mit leuchtenden Augen und viel Begeisterung machten sich alle daran, die kleinen Schätze zu entdecken. Es wurde gelacht, gerufen und stolz präsentiert, was gefunden wurde.

Das Team der Kita Sonnenuhr