Praktikumsbörse am BSZ Freiberg – Einblicke in die Arbeitswelt des DKSB Freiberg

Am Donnerstag, den 20. August 2026, organisierte im Rahmen der Kooperation der Kinderschutzbund Regionalverband Freiberg e. V. eine Praktikumsbörse mit und am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Freiberg. Rund 22 Schüler*innen des ersten Ausbildungsjahres zur/zum staatlich anerkannten Erzieher*in nutzten die Veranstaltung, um verschiedene Einrichtungen und mögliche Praxisfelder kennenzulernen.

Zum Einstieg erhielten die angehenden Erzieher*innen einen Überblick über den DKSB Freiberg, seine vielfältigen Arbeitsfelder und das Praxisanleitungskonzept des Trägers. Dabei ging es auch um berufliche Perspektiven und die Möglichkeiten, während der Ausbildung praktische Erfahrungen beim Kinderschutzbund zu sammeln.

Im anschließenden World Café präsentierten sich verschiedene Einrichtungen des DKSB Freiberg. An den einzelnen Stationen konnten die Schüler*innen direkt mit Praxisanleiter*innen ins Gespräch kommen und einen Einblick in den pädagogischen Alltag erhalten. Vorgestellt wurden unter anderem die jeweiligen pädagogischen Konzepte, Anforderungen an Fachkräfte, Tages- und Wochenabläufe sowie aktuelle Projekte und besondere Herausforderungen der Einrichtungen.

Fotos, Spiel- und Arbeitsmaterialien er Rundgang durch die Einrichtung und weitere Praxisbeispiele machten die Arbeitsfelder anschaulich und ermöglichten einen direkten Austausch über die praktische Ausbildung.

Die Praktikumsbörse bot damit eine gute Gelegenheit, den DKSB Freiberg als vielfältigen Träger der Kinder- und Jugendhilfe kennenzulernen und erste Kontakte zwischen angehenden Fachkräften und unseren Einrichtungen zu knüpfen.

Wir bedanken uns beim BSZ Freiberg für die Möglichkeit zum Austausch und bei allen beteiligten Kolleg*innen für die engagierte Vorstellung unserer Einrichtungen.

Starke Kinder. Starke Kitas. Starke Zukunft. – Starke Kinder brauchen starke Kitas – Starke Kitas brauchen verlässliche Rahmenbedingungen

Die Folgen sinkender Kinderzahlen sind bereits heute spürbar. Der Kinderschutzbund Regionalverband Freiberg e. V. erlebt in
seinen Einrichtungen unmittelbar, welche Folgen der Rückgang der Kinderzahlen für die Kindertagesbetreuung hat.
Was zunächst nach einer Chance für mehr Zeit und bessere Betreuung für jedes einzelne Kind klingt, führt in der Praxis
zunehmend zu Einsparungen:
– Öffnungszeiten werden verkürzt – und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschwert.
– Personalstunden werden reduziert. Das verunsichert pädagogische Fachkräfte ebenso wie Mitarbeitende in Technik und Verwaltung.
– Weniger Personal trifft auf gleichbleibende und wachsende Anforderungen, beispielsweise durch Inklusion, Migration und einen steigenden
Beratungsbedarf von Familien in schwierigen Erziehungssituationen.
– Räume und Bereiche in Kitas werden geschlossen oder können nicht mehr genutzt werden bzw. werden Kitastandorte geschlossen
Damit geht genau das verloren, was Kinder und Familien brauchen: verlässliche Beziehungen, Zeit, Sicherheit und gute pädagogische Begleitung.
Wir haben die Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte gefragt: „Was brauchst du in deiner Kita, damit du stark in die Zukunft gehen kannst?“
Sie zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, was eine gute Kita für Kinder bedeutet: Zeit, Beziehungen, Gemeinschaft, Sicherheit, Beteiligung und Raum für Entwicklung.


Der Schlüssel zu einer qualitativ guten pädagogischen Arbeit sind Fachkräfte, die ausreichend Zeit für Kinder und Familien haben. Sinkende Kinderzahlen dürfen deshalb nicht dazu
führen, dass Personal abgebaut und Kitainfrastruktur verloren geht. Sie müssen vielmehr als Chance genutzt werden, die Qualität der Betreuung zu verbessern und jedem Kind mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu ermöglichen.
Wir fordern deshalb mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung – insbesondere eine Verbesserung des Personalschlüssels.

Das Bündnis “Schule für Alle in Sachsen” begrüßt den NRW-Erlass zum Bildungszugang geflüchteter Kinder und fordert vergleichbare Regelungen für Sachsen

Pressemitteilung des Landesverbandes Der Kinderschutzbund Sachsen

Dresden, den 29.09.2026

Das Bündnis “Schule für Alle in Sachsen” begrüßt den jüngst veröffentlichten Erlass des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration zum Zugang geflüchteter Kinder zum Bildungssystem ausdrücklich.

Mit dem seit dem 28. August 2026 geltenden Erlass verpflichtet Nordrhein-Westfalen seine Behörden, Familien mit schulpflichtigen Kindern spätestens zwei Monate nach der Asylantragstellung in die Kommunen zuzuweisen. Zugleich wird klargestellt, dass schulpflichtige Kinder und Jugendliche Anspruch auf einen Schulplatz haben und bei der Aufnahme den übrigen Kindern gleichgestellt sind. Das entspricht den völkerrechtlichen Bestimmungen, wie sie das Deutsche Institut für Menschenrechte und UNHCR einfordern[1].

„Bildung ist kein nachrangiges Integrationsangebot, sondern ein grundlegendes Kinderrecht. Kinderrechte gelten überall und zu jeder Zeit, auch auf der Flucht und in Erstaufnahme- oder Sekundärmigrationszentren“, erklärt Anna Michels-Boger vom Kinderschutzbund.

Die Verbände sehen in dem Erlass ein wichtiges Signal auch für den Freistaat Sachsen. Während Nordrhein-Westfalen den Anspruch auf einen Schulplatz ausdrücklich anerkennt und Familien mit schulpflichtigen Kindern zeitnah den Kommunen zuweist, verbringen Familien in Sachsen teilweise viele Monate in Erstaufnahmeeinrichtungen. Im Sekundärmigrationszentrum Dresden ist sogar ein Aufenthalt von bis zu einem Jahr vorgesehen.

Aus Sicht des Bündnisses “Schule für Alle in Sachsen” stellt die derzeitige Beschulung in den sächsischen Aufnahmeeinrichtungen auf Grundlage des Curriculums von 2017 kein schulgleiches Angebot dar. Sie ersetzt weder den Besuch einer Regelschule noch die gleichberechtigte Teilhabe am Bildungssystem.

Das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) verfolgt das Ziel, geflüchtete Kinder und Jugendliche im Gesundheits- und Bildungswesen den einheimischen Kindern gleichzustellen und Bildungsabbrüche zu verhindern. Gerade für Kinder und Jugendliche, die Flucht, Krieg, Verfolgung und lange Phasen der Unsicherheit erlebt haben, ist der frühzeitige Zugang zu Regelschulen von zentraler Bedeutung.

„Jeder Monat ohne regulären Schulbesuch ist ein verlorener Monat für die Entwicklung eines Kindes. Bildung darf nicht vom Aufenthaltsstatus oder vom Aufenthaltsort abhängen“, so Claudia Maaß für die GEW Sachsen e.V

Das Bündnis fordert die Sächsische Staatsregierung deshalb auf,

  • den Zugang zu schulischer Bildung unabhängig vom Aufenthaltsstatus konsequent an den völker- und europarechtlichen Vorgaben auszurichten,
  • die sächsischen Schulzugangsregelungen und die Verwaltungspraxis daraufhin zu überprüfen, ob der Zugang nach zwei Monaten effektiv ermöglicht wird
  • Familien mit schulpflichtigen Kindern zeitnah den Kommunen zuzuweisen,
  • Wartezeiten von der Ankunft bis zur Schulzuweisungen einem Monitoring zu unterziehen,
  • bei allen Entscheidungen über Unterbringung und Aufenthalt das Kindeswohl sowie die Bildungsinteressen von Kindern gemäß GEAS und UN-Kinderrechtskonvention vorrangig zu berücksichtigen.

“Entscheidend für Sachsen bleibt, dass die Kommunen tatsächlich über ausreichende Schulkapazitäten verfügen”, meint Kristian Garthus-Niegel vom Sächsischen Flüchtlingsrat – und dass der Zugang zu weiterführender Bildung unabhängig von aufenthaltsrechtlichen Verfahren gesichert bleibt. In äußersten Fall: Bis zur Vollziehung der Rückführung. Nordrhein-Westfalen zeigt, dass kinderrechtsorientierte Regelungen möglich sind.

Das Bündnis “Recht auf Schule für Alle in Sachsen” weist schon seit einigen Jahren auf Missstände hin und fordert vom Freistaat, das Recht auf Bildung auch für Kinder und Jugendliche mit Migrations- und Fluchtgeschichte einzulösen. Das Bündnis sieht sich als Interessensvertretung für Kinder, Jugendliche und Eltern, denen dieses Recht vorenthalten wird.

Pressekontakt

Ansprechpartner beim Bündnis “Recht auf Schule für Alle in Sachsen” sind:
Kristian Garthus-Niegel, Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.
Anna Michels-Boger, Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

KINOLINO 2026: „Mut tut gut!“

Als Kooperationspartner von KINOLINO 2026 freuen wir uns auf spannende Oktoberferien! Zwei Wochen voller Filme, Aktionen und Entdeckungen.
30 Langfilme, drei Kurzfilmprogramme und über 25 Sonderveranstaltungen in den Herbstferien – Eröffnung der 33. Auflage des Filmfests für junges Publikum am 10. Oktober im Programmkino Ost – Preisverleihung am 24. Oktober im Kinopolis Freiberg – Neu: Filmwettbewerb Filmmerfische

Lest die gesamte Pressemitteilung von KINOLINO hier:

Kinderrechte sichtbar machen: Kinderschutzbund lädt in ganz Sachsen zum Weltkindertag ein

Pressemitteilung Dresden, 14.09.2026

Von Zittau bis Plauen, von Freiberg bis in die Sächsische Schweiz: Mit Festen, Mitmachaktionen und kreativen Angeboten rückt der Kinderschutzbund die Rechte und Zukunftschancen von Kindern in den Mittelpunkt.

Dresden, 14.09.2026 – Anlässlich des Weltkindertages am 20. September veranstalten die Orts- und Kreisverbände des Kinderschutzbundes in Sachsen zahlreiche Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien. Unter dem diesjährigen Motto „Kinderrechte leben. Zukunft gestalten.“ stehen Beteiligung, Mitbestimmung und die Rechte von Kindern im Mittelpunkt.

Mit vielfältigen Veranstaltungen in mehreren Regionen des Freistaates laden die regionalen Verbände des Kinderschutzbundes dazu ein, Kinderrechte sichtbar zu machen und gemeinsam mit Kindern darüber ins Gespräch zu kommen, wie eine gute Zukunft für alle jungen Menschen gelingen kann.

In Plauen veranstaltet der Ortsverband am 18. September einen Familientag in der Stadt-Galerie. Unter dem Motto „Starke Kinder – Starke Zukunft“ erwarten die Besucherinnen und Besucher Aktionen rund um die Kinderrechte, kreative Mitmachangebote sowie die Möglichkeit für Kinder, ihre Wünsche für die Zukunft zu formulieren. Die Ergebnisse fließen in die Gestaltung eines „Kinderrechte-Zukunfts-Roboters“ ein.

Der Ortsverband Zittau richtet am 19. September ein Familienfest unter dem Motto „Nimm deine Zukunft in die Hand“ aus. Gemeinsam mit zahlreichen regionalen Handwerksbetrieben entstehen Mitmachstationen, an denen Kinder verschiedene Handwerke kennenlernen und selbst aktiv werden können.

Gleich drei Veranstaltungen organisiert der Kinderschutzbund in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge. Auftakt ist am 17. September ein Kinderfest auf dem Spielplatz Polypark in Dippoldiswalde. Unter dem Motto „Spielen ist ein Kinderrecht“ stehen Spiel, Spaß und Information rund um die Kinderrechte im Vordergrund. Darüber hinaus werden die Kinderrechte beim traditionellen Kindersachenflohmarkt „Ringelsocke“ am 19. September thematisiert. Am 20. September, dem Weltkindertag beteiligt sich der Kinderschutzbund zudem am Kinderfest „Kinderglück“ auf der Festung Königstein.

In Radebeul beteiligt sich der Ortsverband am 16. September an einer Gemeinschaftsaktion der Großen Kreisstadt Radebeul vor dem Kulturbahnhof in Radebeul-Ost. Kinder und Familien können sich auf zahlreiche Mitmachangebote verschiedener Akteure freuen.

Der Ortsverband Freiberg lädt am 20. September auf den Schlossplatz ein. Geplant sind rund 30 Aktionsstände, eine große Kaffeetafel für Familien sowie eine UNICEF-Kinderrechte-Ausstellung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Markt der Nachhaltigkeit und Vielfalt statt und verbindet die Themen Kinderrechte, Teilhabe und nachhaltige Entwicklung.

„Der Weltkindertag erinnert uns jedes Jahr daran, dass Kinder eigene Rechte haben und ihre Stimmen gehört werden müssen. Die zahlreichen Veranstaltungen in ganz Sachsen zeigen, wie wichtig es ist, Kindern Räume für Beteiligung, Begegnung und Mitgestaltung zu eröffnen“, sagt Silke Brewig-Lange, Vorstandsvorsitzende vom Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

Der Kinderschutzbund setzt sich bundesweit und in Sachsen für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein. Dazu gehören das Recht auf Schutz, Förderung, Beteiligung und ein gesundes Aufwachsen. Die Aktionen rund um den Weltkindertag machen diese Rechte erlebbar und bieten Kindern die Möglichkeit, ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven einzubringen.

Kontakt:

Grit Schuster

schuster@kinderschutzbund-sachsen.de

Tel.: +49 (0)351/ 42 42 044

Weltkindertag in Freiberg

In diesem Jahr sind rund 30 verschiedene Stände mit vielfältigen Mitmachaktionen geplant. Diese richten sich an Kinder und Familien und laden dazu ein, spielerisch Neues zu entdecken, selbst aktiv zu werden und miteinander ins Gespräch zu kommen. 

Zusätzlich wird es ein Gewinnspiel mit Laufzetteln und verschiedenen Stempelstationen an den einzelnen Ständen geben. Eine große Kaffeetafel lädt darüber hinaus zum Sitzen, Verweilen und gemeinsamen Austausch ein.

Ein besonderer Bestandteil der Veranstaltung ist die UNICEF-Kinderrechte-Ausstellung, die sich thematisch sehr gut mit der Kooperation zum „Markt der Nachhaltigkeit und Vielfalt“ verbindet.

Im Mittelpunkt der UNICEF-Ausstellung steht das sogenannte Schicksalsrad. Dieses umfasst sieben Länder sowie Deutschland: Marokko, Indien, Brasilien, Vietnam, Peru, Mali und Ecuador. Die Kinder drehen am Schicksalsrad und werden anschließend zu der Station des Landes geschickt, das sie „gewählt“ haben. Dort erhalten sie Informationen über das jeweilige Land und setzen sich auf spielerische Weise mit der Lebenssituation und den Arbeitsbedingungen von Kindern auseinander.

Für jedes Land wurde ein entsprechendes Informationsblatt vorbereitet. Anschließend können die Kinder eine typische Tätigkeit selbst ausprobieren:

  • Marokko: Weben am Webrahmen
  • Indien: Streichhölzer einsortieren oder Tüten falten
  • Brasilien: Schuhe putzen
  • Vietnam: Rohkaffee von Schmutz, Blättern und kleinen Stöckchen säubern
  • Peru: Als Haushaltshilfe einen Knopf annähen oder eine Kartoffel bzw. Möhre schälen
  • Mali: Einen mit Wasser gefüllten Kanister über eine bestimmte Strecke tragen
  • Ecuador: Müll sortieren

Das Schicksalsrad befindet sich am UNICEF-Stand. Von dort aus machen sich die Kinder selbstständig auf den Weg, um die jeweilige Länderstation auf dem Schlossplatz zu finden.

Die Veranstaltung findet – wie bereits im vergangenen Jahr – am 20. September 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr auf dem Schlossplatz statt.

Spenden für den Hilfefonds „Familien in Not“ – DANKE! Wir setzen uns weiter für Hilfe und Unterstützung ein.

Freiberg, 02.09.2026

Die Mitglieder des Freiberger Bündnisses für Familienfreundlichkeit freuen sich über eine großzügige Spende des ver.di-Ortsvereins Freiberg für den Hilfefonds „Familien in Not“.

Dieser Fonds unterstützt Familien, die kurzfristig in finanzielle Not geraten sind und schnelle, unbürokratische Hilfe benötigen. Getragen wird der Hilfefonds vom Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“ der KV Toleranz & Inklusion gGmbH, der SWG Freiberg, dem Lichtpunkt e.V., der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Freiberg und dem Kinderschutzbund RV Freiberg e.V.. Die ver.di-Mitglieder aus dem Bezirk Sachsen West-Ost-Süd haben in Freiberg zum 1. Mai 2026 Spenden in Höhe von 455 Euro eingenommen, ergänzt durch tatkräftige Unterstützung vom ver.di-Ortsverein Döbeln.

Wir vom Freiberger Bündnis für Familienfreundlichkeit sagen DANKE! Wir freuen uns sehr über diese großzügige Unterstützung und werden damit Familien in Not adäquat unterstützen.

Kristin Krebs und ihre Kolleginnen vom ver.di-Bezirk Sachsen West-Ost-Süd überreichen den Mitgliedern des Freiberger Bündnisses für Familienfreundlichkeit die von ver.di gebastelte Spendenübergabe. Wir sagen Danke!

Umgestaltung des Sitzbereichs im Außengelände der Kita Tuttendorf

Im letzten Jahr nahm unsere Kita am Ideenwettbewerb der Leader-Region Klosterbezirk Altzella teil und gewann 1000,00 €. Unsere Projektidee lag auf der Hand, da wir seit mehreren Jahren in kleinen Schritten unser Außengelände zum naturnahen Garten verwandeln. „Die Umgestaltung des Sitzbereichs im Außengelände“ als Teilprojekt unseres Gartenkonzeptes gingen wir im März dank der Fördergelder an.

Zuerst erhielten wir neuen Mutterboden, der eingesät wurde. Wir sperrten den Bereich ab und gossen fleißig. Leider zeigten sich die Pflänzchen nur spärlich, sodass wir im Juni erneut einsäten, nachdem wir große Bäume stark zurückschnitten und eine Begrenzung pflanzten. Die Kinder waren tatkräftig mit ihren neuen Schubkarren und Gartenwerkzeugen im Einsatz. Auch der Gartenschlauch und die Gießkannen wurden wieder häufig zur Bewässerung genutzt. Jetzt heißt es pflegen und warten bis es kräftig in unserer Essecke sprießt.

Herzlich Danke sagen wir den Fördergeldgebern der Leader-Region Klosterbezirk Altzella, der Firma LSTW Freiberg und Sebastian, unserem Hausmeister für die Unterstützung. Viele Grüße aus der Kita Waldwichtel

Wir haben Lust an Zukunft! Ihr auch?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die für Kinder die größte Bedeutung haben – ein Lachen im Wind, das Gefühl von Freiheit, ein Moment des Träumens. In unserem Kita-Garten gibt es genau so einen Ort: unsere Nestschaukel.

Seit rund 15 Jahren begleitet sie die Kinder durch ihren Alltag. Sie ist ein sicherer Hafen für die Kleinsten, ein Treffpunkt für Freundschaften und ein Ort, an dem Fantasie Flügel bekommt. Hier wird gelacht, getröstet, erzählt – und vor allem: geschaukelt. Hoch hinaus, dem Himmel ein Stück näher.

Doch unsere treue Nestschaukel ist müde geworden. Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, und mittlerweile ist sie so „altersschwach“, dass sie dringend ersetzt werden muss. Das ist jedoch eine große Herausforderung, denn die Kosten lassen sich in Zeiten knapper Mittel und begrenzter Budgets nur schwer stemmen.

Dabei ist die Nestschaukel so viel mehr als nur ein Spielgerät. Sie ist ein Raum für Entwicklung:
Beim Schaukeln trainieren die Kinder ihre Motorik, stärken ihr Gleichgewicht und ihr Körpergefühl. Im gemeinsamen Spiel lernen sie Rücksichtnahme, Kommunikation und Vertrauen. Und in den ruhigen Momenten – wenn die Schaukel sanft hin und her schwingt – finden sie Entspannung, Geborgenheit und Raum für ihre Gedanken.

Unsere Kinder möchten auch in Zukunft sagen können: „Komm, wir gehen schaukeln!“ – und dabei ein kleines bisschen über sich hinauswachsen.

Wir haben Lust an Zukunft! Ihr auch?

Dann schenkt uns vom 1. bis 24. September eure Stimme! Denn wir sind eines der Lieblingsprojekte, die dm im Rahmen seiner Initiative „Lust an Zukunft“ unterstützt. Schenkt unserem Projekt „Eine neue Nestschaukel für die Kita Wirbelwind“ online auf lustanzukunft.de oder im dm-Markt am Obermarkt 4, 09599 Freiberg eure Stimme.

Danke sagen die Kinder der Kita Wirbelwind Halsbrücke!