Spenden für den Hilfefonds „Familien in Not“ – DANKE! Wir setzen uns weiter für Hilfe und Unterstützung ein.

Freiberg, 02.09.2026

Die Mitglieder des Freiberger Bündnisses für Familienfreundlichkeit freuen sich über eine großzügige Spende des ver.di-Ortsvereins Freiberg für den Hilfefonds „Familien in Not“.

Dieser Fonds unterstützt Familien, die kurzfristig in finanzielle Not geraten sind und schnelle, unbürokratische Hilfe benötigen. Getragen wird der Hilfefonds vom Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“ der KV Toleranz & Inklusion gGmbH, der SWG Freiberg, dem Lichtpunkt e.V., der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Freiberg und dem Kinderschutzbund RV Freiberg e.V.. Die ver.di-Mitglieder aus dem Bezirk Sachsen West-Ost-Süd haben in Freiberg zum 1. Mai 2026 Spenden in Höhe von 455 Euro eingenommen, ergänzt durch tatkräftige Unterstützung vom ver.di-Ortsverein Döbeln.

Wir vom Freiberger Bündnis für Familienfreundlichkeit sagen DANKE! Wir freuen uns sehr über diese großzügige Unterstützung und werden damit Familien in Not adäquat unterstützen.

Kristin Krebs und ihre Kolleginnen vom ver.di-Bezirk Sachsen West-Ost-Süd überreichen den Mitgliedern des Freiberger Bündnisses für Familienfreundlichkeit die von ver.di gebastelte Spendenübergabe. Wir sagen Danke!

Wir haben Lust an Zukunft! Ihr auch?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die für Kinder die größte Bedeutung haben – ein Lachen im Wind, das Gefühl von Freiheit, ein Moment des Träumens. In unserem Kita-Garten gibt es genau so einen Ort: unsere Nestschaukel.

Seit rund 15 Jahren begleitet sie die Kinder durch ihren Alltag. Sie ist ein sicherer Hafen für die Kleinsten, ein Treffpunkt für Freundschaften und ein Ort, an dem Fantasie Flügel bekommt. Hier wird gelacht, getröstet, erzählt – und vor allem: geschaukelt. Hoch hinaus, dem Himmel ein Stück näher.

Doch unsere treue Nestschaukel ist müde geworden. Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, und mittlerweile ist sie so „altersschwach“, dass sie dringend ersetzt werden muss. Das ist jedoch eine große Herausforderung, denn die Kosten lassen sich in Zeiten knapper Mittel und begrenzter Budgets nur schwer stemmen.

Dabei ist die Nestschaukel so viel mehr als nur ein Spielgerät. Sie ist ein Raum für Entwicklung:
Beim Schaukeln trainieren die Kinder ihre Motorik, stärken ihr Gleichgewicht und ihr Körpergefühl. Im gemeinsamen Spiel lernen sie Rücksichtnahme, Kommunikation und Vertrauen. Und in den ruhigen Momenten – wenn die Schaukel sanft hin und her schwingt – finden sie Entspannung, Geborgenheit und Raum für ihre Gedanken.

Unsere Kinder möchten auch in Zukunft sagen können: „Komm, wir gehen schaukeln!“ – und dabei ein kleines bisschen über sich hinauswachsen.

Wir haben Lust an Zukunft! Ihr auch?

Dann schenkt uns vom 1. bis 24. September eure Stimme! Denn wir sind eines der Lieblingsprojekte, die dm im Rahmen seiner Initiative „Lust an Zukunft“ unterstützt. Schenkt unserem Projekt „Eine neue Nestschaukel für die Kita Wirbelwind“ online auf lustanzukunft.de oder im dm-Markt am Obermarkt 4, 09599 Freiberg eure Stimme.

Danke sagen die Kinder der Kita Wirbelwind Halsbrücke!

Weltflüchtlingstag: Schutz, Teilhabe und Zukunftsperspektiven für geflüchtete Kinder stärken

Pressemitteilung Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni erinnert der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen an die Millionen Kinder weltweit, die aufgrund von Krieg, Verfolgung, Gewalt und Hunger mit ihren Familien oder auf sich allein gestellt auf der Flucht sind. Der Tag mahnt uns, hinter den rund 50 Million Kinder auf der Flucht das individuelle Leid, den Verlust, aber auch die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben anzuerkennen. Für die wenigen, die nach einer gefährlichen Reise und Ungewissheit in Sachsen ankommen, tragen wir eine dringliche moralische, politische und soziale Verantwortung.

Der Weltflüchtlingstag 2026 steht unter dem Motto „Until Everyone is Safe“ („Bis alle in Sicherheit sind“) und verweist auf das grundlegende Recht jedes Menschen, Schutz vor Verfolgung und Gewalt zu suchen.

Mit dem Inkrafttreten der GEAS (Gemeinsames Europäisches Asylsystem) sehen Wohlfahrtsverbände und Menschenrechtsorganisation, wie der sächsische Kinderschutzbund, dieses Recht infrage gestellt. Denn für junge Menschen gibt es de facto keinen legalen Weg nach Europa, was mit hohen Gewaltrisiken auf der Flucht verbunden ist. Gleichzeitig gibt es erstmalig Schutzvorschriften, wie kindgerechte Verfahren und die Verpflichtung, Kindern umgehend Bildung zu gewähren. Ob diese umgesetzt werden, hängt davon ab, ob sich Verantwortungsträger_innen in Politik und Verwaltung in der Praxis zu ihrer rechtlichen und ethischen Verantwortung für Kinder und Jugendliche und ihre Familien bekennen.

Als Kinderschutzbund mahnen wir an:

  • Keine Inhaftierung von geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Familien. Kinderschutz muss Vorrang vor freiheitsbeschränkenden Maßnahmen haben.
  • Besondere Schutzbedarfe frühzeitig erkennen und berücksichtigen. Dafür braucht es qualifizierte medizinische, psychologische und therapeutische Fachkräfte in den Aufnahmeverfahren.
  • Unbegleitete Minderjährige von Beginn an schützen. Bereits bei einem entsprechenden Verdacht müssen sie in die Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe aufgenommen und vertreten werden.
  • Schnellen Zugang zu Bildung sicherstellen. Geflüchtete Kinder und Jugendliche müssen möglichst früh eine Schule besuchen können; Familien mit schulpflichtigen Kindern sollten deshalb zügig auf geeignete Kommunen verteilt werden.
  • Zugang für Nichtregierungsorganisation bei Screening- und Altersfeststellungsverfahren sicherstellen.

„Eine solidarische Gesellschaft zeigt sich besonders darin, wie sie mit denjenigen umgeht, die Schutz suchen,“ betont die Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes Silke Brewig-Lange. Für den Kinderschutzbund ist klar: Wir werden uns weiterhin für die Rechte ALLER Kinder und Jugendlichen in Sachsen einsetzen.

Kontakt über:

Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

Anna Michels-Boger, Fachreferentin, Tel.: 0351 – 89670813

Olaf Boye, Geschäftsführer, Tel.: 0351 – 42 42 044

www.kinderschutzbund-sachsen.de; info@kinderschutzbund-sachsen.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

KITAS retten – neuer Termin am 24. Juni um 17 Uhr vor dem Landtag in Dresden

Für den Erhalt von wohnortnahen Kitas, mehr Zeit für das einzelne Kind und eine sichere Kitafinanzierung treffen wir uns am 24. Juni vor dem Landtag in Dresden. Unterstützt uns für unsere Kinder!

Tag der gewaltfreien Erziehung: Eltern brauchen Stärkung, keine Bewertung

Anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung am 30. April 2026 macht der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen auf die große Bedeutung einer respektvollen, gewaltfreien Begleitung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Gewaltfreie Erziehung ist kein pädagogisches Ideal für wenige, sondern Alltag für viele Familien.

Gewaltfreie Erziehung heißt nicht, Kinder sich selbst zu überlassen oder auf Regeln zu verzichten. Kinder brauchen Orientierung, klare Grenzen und verlässliche Erwachsene. Entscheidend ist jedoch, wie diese Grenzen gesetzt werden: ohne Angst, ohne Beschämung, ohne körperliche oder seelische Gewalt. Kinder und Jugendliche brauchen Beziehungen, die tragen – Erwachsene, die zuhören, Gefühle ernst nehmen und Halt geben, auch wenn es schwierig wird. Daran arbeiten die Elternkurse des Kinderschutzbundes „Starke Eltern – Starke Kinder.“

„Die Mutter eines siebenjährigen Jungen berichtet von täglichen Auseinandersetzungen bei den Hausaufgaben,“ berichtet Daniela Zeidler, Fachreferentin für Elternstärkung und Trainerin für die Elternkursleitenden. „Sie fühlt sich erschöpft und zunehmend hilflos, ihr Ton wird schärfer, die Situation eskaliert regelmäßig. In einem Elternkurs vor Ort lernt sie, das Verhalten ihres Kindes nicht vorschnell als ‚Ungehorsam‘ zu bewerten, sondern als Ausdruck von Überforderung zu verstehen,“ so Frau Zeidler weiter. Gemeinsam mit anderen Eltern entwickelt sie neue Strategien: gemeinsame Absprachen mit ihrem Sohn, feste Zeiten, Pausen – und vor allem einen Perspektivwechsel. Die Konflikte verschwinden nicht vollständig, aber sie verlaufen eindeutig ruhiger Und die Beziehung leidet nicht darunter. Dadurch fühlen sich Eltern sicherer und erleben, dass Veränderungen – bei sich und ihrem Kind – möglich sind.

Unterstützungsangebote der Familien- und Elternbildung knüpfen genau an diesen Erfahrungen an. In Kursen, Beratungen und offenen Begegnungsformaten wird Eltern Raum gegeben, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Gewaltfreie Erziehung wird hier nicht eingefordert, sondern gemeinsam erprobt und erlernt – alltagsnah, respektvoll und mit Blick auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Familien in Sachsen.

Der Kinderschutzbund Sachsen betont anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung: Kinder brauchen Schutz, Beteiligung und Verlässlichkeit und Eltern brauchen ein Umfeld, welches sie stärkt, statt verurteilt. Gewaltfreie Erziehung gelingt am besten, wo Eltern nicht allein gelassen, sondern ernst genommen und begleitet werden.

Kontakt über:

Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

Daniela Zeidler, Fachreferentin, Tel.: 0351 – 42 42 008

Olaf Boye, Geschäftsführer, Tel.: 0351 – 42 42 044

www.kinderschutzbund-sachsen.de; info@kinderschutzbund-sachsen.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Pressemitteilung – Weltkindertag 2025: Kinderrechte sind das Fundament unserer Demokratie

Dresden, 20. September 2025 – Zum Weltkindertag macht der Kinderschutzbund Sachsen, gemeinsam mit dem Bundesverband, auf die alarmierende Lage von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Unter dem Motto „Kinderrechte – Bausteine für Demokratie“ und mit der bundesweiten Kampagne „Wen kümmert’s?“ fordern wir: Kinder müssen endlich Priorität haben.

„Ganz gleich, wohin wir in Deutschland schauen: Alle Systeme, auf die Kinder und Jugendliche angewiesen sind, stehen unter enormem Druck. Kindheit und Jugend in Deutschland sind in der Krise. Wir müssen bei der Versorgung der jungen Generation und der für sie nötigen Infrastruktur Prioritäten setzen,“ so Prof. Dr. Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbundes.

Merkmale dieser Krise der Kindheit finden wir auch in Sachsen.Die Lebensrealität nicht weniger Kinder ist geprägt von Unsicherheit, Armut und fehlender Teilhabe:

  • Wohnungslosigkeit betrifft immer mehr Minderjährige.
  • Fachkräftemangel in Kitas und Horten gefährdet die Qualität der Betreuung.
  • Careleaver stehen oft ohne Unterstützung da.
  • Kinderarmut bleibt ein ungelöstes strukturelles Problem.

„Doch Kinder brauchen Verlässlichkeit – in ihrer Umgebung, in der Betreuung und in der politischen Aufmerksamkeit. Wir sehen in Sachsen, wie sehr Kinder unter Druck geraten, wenn diese Grundlagen fehlen,“ sagt Silke Brewig-Lange, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes Landesverband Sachsen.

Der Kinderschutzbund Sachsen fordert zum Weltkindertag gezielte politische Maßnahmen, um die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Kinderrechte müssen nicht nur anerkannt, sondern aktiv geschützt und gestärkt werden:

  • Ein besserer Personalschlüssel in Kitas ist notwendig.
  • Kein Abbau von Strukturen in der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Es braucht bezahlbaren Wohnraum für Familien und junge Menschen.
  • Die stärkere Beteiligung von Kindern in politischen Prozessen ist dringend erforderlich.
  • Es braucht Schutzkonzepte in allen Einrichtungen mit Kindern und Jugendlichen.

Rund um den Weltkindertag finden in den Orts-, Kreis- und Regionalverbänden des Kinderschutzbundes in Sachsen vielfältige Aktionen mit und für Kinder sowie Erziehende statt. Sie setzen ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit, Beteiligung und Schutz der jungen Generation.

Mit der Kampagne „Wen kümmert’s?“ ruft der Kinderschutzbund dazu auf, sich solidarisch mit ALLEN Kindern, Jugendlichen und den Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe und darüber hinaus zu zeigen. Viele Landes- und Ortsverbände unterstützen die Kampagne durch Aktionen, lokale Beispiele und Forderungen an die Politik.

Die Motive und Materialien zur Kampagne des Kinderschutzbundes finden Sie auf https://kinderschutzbund.de/wenkuemmerts  

WELTKINDERTAG am 20.09.2025

Zum Weltkindertag am 20.09. wollen wir alle gemeinsam den Kinerrechte-Song singen. Damit ihr alle vorher fleißig üben könnt, gibt es hier schonmal den Link zum Lied! Viel Spaß!

Kinder haben Rechte – DER! Kinderrechte – Song – Julia Reidenbach

Tacheles – Der Dokumentar-Film-Talk am 21.09.2025, 18:00 Uhr

„Im Prinzip Familie“

Familie ist die kleinste Einheit der Gesellschaft, heißt es gern. Aber was, wenn diese Einheit nicht intakt ist? Wen kümmert‘s? Ungefähr 200.000 Kinder und Jugendliche wachsen in Deutschland außerhalb der eigenen Familie auf. Viele davon in Heimen. Sozialarbeiterinnen, Erzieherinnen und Jugendämter versuchen, die überforderten oder abwesenden Eltern zu ersetzen. Regisseur Daniel Abma gelingt mit seinem Dokumentarfilm „Im Prinzip Familie“ ein seltener und ungemein berührender Einblick in die sonst zu Recht verschlossene Welt der Kinderwohngruppen.

Wie können wir die Rechte der Kinder stärken? – Nach dem Film diskutieren der Kameramann Johannes Praus und die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes RV Freiberg e.V. Maria Fichte im Gespräch mit Thomas Erler über Ihre Erfahrungen und das breite, hochkomplexe Aufgabenspektrum in der Kinder- und Jugendhilfe. Wie können wir die Rechte der Kinder stärken?

20.09.2025 Weltkindertag in Freiberg

Wir sehen uns zum Weltkindertag in Freiberg am 20.09.2025 auf dem Schlossplatz! Kommt zahlreich! Gleichzeitig findet der Markt der Vielfalt & Nachhaltigkeit ebenfalls auf dem Schlossplatz statt. Wir freuen uns auf Euch!

Weltkindertag Freiberg