Starke Kinder. Starke Kitas. Starke Zukunft. – Starke Kinder brauchen starke Kitas – Starke Kitas brauchen verlässliche Rahmenbedingungen

Die Folgen sinkender Kinderzahlen sind bereits heute spürbar. Der Kinderschutzbund Regionalverband Freiberg e. V. erlebt in
seinen Einrichtungen unmittelbar, welche Folgen der Rückgang der Kinderzahlen für die Kindertagesbetreuung hat.
Was zunächst nach einer Chance für mehr Zeit und bessere Betreuung für jedes einzelne Kind klingt, führt in der Praxis
zunehmend zu Einsparungen:
– Öffnungszeiten werden verkürzt – und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschwert.
– Personalstunden werden reduziert. Das verunsichert pädagogische Fachkräfte ebenso wie Mitarbeitende in Technik und Verwaltung.
– Weniger Personal trifft auf gleichbleibende und wachsende Anforderungen, beispielsweise durch Inklusion, Migration und einen steigenden
Beratungsbedarf von Familien in schwierigen Erziehungssituationen.
– Räume und Bereiche in Kitas werden geschlossen oder können nicht mehr genutzt werden bzw. werden Kitastandorte geschlossen
Damit geht genau das verloren, was Kinder und Familien brauchen: verlässliche Beziehungen, Zeit, Sicherheit und gute pädagogische Begleitung.
Wir haben die Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte gefragt: „Was brauchst du in deiner Kita, damit du stark in die Zukunft gehen kannst?“
Sie zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, was eine gute Kita für Kinder bedeutet: Zeit, Beziehungen, Gemeinschaft, Sicherheit, Beteiligung und Raum für Entwicklung.


Der Schlüssel zu einer qualitativ guten pädagogischen Arbeit sind Fachkräfte, die ausreichend Zeit für Kinder und Familien haben. Sinkende Kinderzahlen dürfen deshalb nicht dazu
führen, dass Personal abgebaut und Kitainfrastruktur verloren geht. Sie müssen vielmehr als Chance genutzt werden, die Qualität der Betreuung zu verbessern und jedem Kind mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu ermöglichen.
Wir fordern deshalb mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung – insbesondere eine Verbesserung des Personalschlüssels.

KITAS retten – neuer Termin am 24. Juni um 17 Uhr vor dem Landtag in Dresden

Für den Erhalt von wohnortnahen Kitas, mehr Zeit für das einzelne Kind und eine sichere Kitafinanzierung treffen wir uns am 24. Juni vor dem Landtag in Dresden. Unterstützt uns für unsere Kinder!

Blühstreifen für unsere Bienen! – Kita „Kunterbunt“ Hilbersdorf

Die Hortkinder der Kita „Kunterbunt“ in Hilbersdorf pflegen eine besondere Patenschaft mit den Bienen des Hobbyimkers Alexander Uhlig und seiner Frau.

In den Osterferien legten die Kinder am Bienenstand mehrere Blühstreifen an. Mit Hacke, Spaten und Rechen entfernten sie zunächst die Grasnarbe, lockerten den Boden und säten anschließend heimische Blumensamen aus. Danach wurden die Samen mit Erde bedeckt und gut gewässert.

Ziel der Aktion ist es, den Bienen und anderen Insekten über viele Monate hinweg eine wichtige Nahrungsquelle zu bieten. Gleichzeitig leisten die Kinder damit einen Beitrag zum Naturschutz, denn Bienen sind für die Bestäubung vieler Obst und Gemüsepflanzen unverzichtbar.

Ein großes Dankeschön gilt hier auch der Familie Uhlig, die sich viel Zeit für die Kinder nimmt und bereits viele tolle und lehrreiche Projekte mit ihnen umgesetzt hat.

Nun hoffen alle, dass sich bald viele bunte Blumen entwickeln und den Bienen reichlich Nahrung bieten.

Landkreislauf in Sayda – Starke Leistung der Regenbogengruppe der Kita „Kunterbunt“ Hilbersdorf

Am Samstag, den 25. April fand in Sayda der 34. Landkreislauf statt. Auch aus der Kita „Kunterbunt“ in Hilbersdorf gingen zwei Mannschaften an den Start: die „Turbo Kids“ und die „Blitzraketen“.

Beim Staffellauf traten jeweils vier Kinder pro Team an. Jedes Kind absolvierte eine Strecke von 400 Metern und übergab anschließend den Staffelstab an das nächste Teammitglied.

Bereits in den Wochen zuvor hatten sich die Kinder mit viel Engagement auf den Wettkampf vorbereitet und fleißig trainiert. Entsprechend groß war die Aufregung am Wettkampftag. Vor dem Start gingen alle gemeinsam die Strecke ab, wärmten sich auf und sprachen sich gegenseitig Mut zu.

Dann fiel der Startschuss: Die Turbo Kids erwischten einen hervorragenden Beginn und konnten sich direkt an der Spitze platzieren. Die Blitzraketen liefen ebenfalls stark und hielten sich im Mittelfeld. Mit viel Einsatz, Teamgeist und Ausdauer gaben alle Kinder ihr Bestes und kämpften bis ins Ziel.

Am Ende wurden die tollen Leistungen mit einem 2. und 4. Platz belohnt. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielt jedes Kind eine Medaille als Anerkennung für seinen Einsatz.

Stolz und gut gelaunt traten alle gemeinsam den Heimweg an – ein rundum gelungener Wettkampftag für die Kinder der Regenbogengruppe aus Hilbersdorf.

Tag der gewaltfreien Erziehung: Eltern brauchen Stärkung, keine Bewertung

Anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung am 30. April 2026 macht der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen auf die große Bedeutung einer respektvollen, gewaltfreien Begleitung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Gewaltfreie Erziehung ist kein pädagogisches Ideal für wenige, sondern Alltag für viele Familien.

Gewaltfreie Erziehung heißt nicht, Kinder sich selbst zu überlassen oder auf Regeln zu verzichten. Kinder brauchen Orientierung, klare Grenzen und verlässliche Erwachsene. Entscheidend ist jedoch, wie diese Grenzen gesetzt werden: ohne Angst, ohne Beschämung, ohne körperliche oder seelische Gewalt. Kinder und Jugendliche brauchen Beziehungen, die tragen – Erwachsene, die zuhören, Gefühle ernst nehmen und Halt geben, auch wenn es schwierig wird. Daran arbeiten die Elternkurse des Kinderschutzbundes „Starke Eltern – Starke Kinder.“

„Die Mutter eines siebenjährigen Jungen berichtet von täglichen Auseinandersetzungen bei den Hausaufgaben,“ berichtet Daniela Zeidler, Fachreferentin für Elternstärkung und Trainerin für die Elternkursleitenden. „Sie fühlt sich erschöpft und zunehmend hilflos, ihr Ton wird schärfer, die Situation eskaliert regelmäßig. In einem Elternkurs vor Ort lernt sie, das Verhalten ihres Kindes nicht vorschnell als ‚Ungehorsam‘ zu bewerten, sondern als Ausdruck von Überforderung zu verstehen,“ so Frau Zeidler weiter. Gemeinsam mit anderen Eltern entwickelt sie neue Strategien: gemeinsame Absprachen mit ihrem Sohn, feste Zeiten, Pausen – und vor allem einen Perspektivwechsel. Die Konflikte verschwinden nicht vollständig, aber sie verlaufen eindeutig ruhiger Und die Beziehung leidet nicht darunter. Dadurch fühlen sich Eltern sicherer und erleben, dass Veränderungen – bei sich und ihrem Kind – möglich sind.

Unterstützungsangebote der Familien- und Elternbildung knüpfen genau an diesen Erfahrungen an. In Kursen, Beratungen und offenen Begegnungsformaten wird Eltern Raum gegeben, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Gewaltfreie Erziehung wird hier nicht eingefordert, sondern gemeinsam erprobt und erlernt – alltagsnah, respektvoll und mit Blick auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Familien in Sachsen.

Der Kinderschutzbund Sachsen betont anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung: Kinder brauchen Schutz, Beteiligung und Verlässlichkeit und Eltern brauchen ein Umfeld, welches sie stärkt, statt verurteilt. Gewaltfreie Erziehung gelingt am besten, wo Eltern nicht allein gelassen, sondern ernst genommen und begleitet werden.

Kontakt über:

Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

Daniela Zeidler, Fachreferentin, Tel.: 0351 – 42 42 008

Olaf Boye, Geschäftsführer, Tel.: 0351 – 42 42 044

www.kinderschutzbund-sachsen.de; info@kinderschutzbund-sachsen.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Was Kita kann – WORTWOLKE

Schließungen, unsichere Rahmenbedingungen und Sorgen um Arbeitsplätze: Kitas stehen vor großen Herausforderungen!
Darüber wird schnell vergessen, was Kita alles kann und was unsere pädagogische Fachkräfte täglich leisten. Gemeinsam mit den Mitgliedern des „Graswurzelbündnisses – die bessere Kita“ wollen wir das sichtbar machen und sammeln „Was Kita kann“ in einer Wortwolke. 

So funktioniert es: Hier sammeln wir die Worte, die beschreiben, was Kita alles kann: #WasKitaKann oder Sie nutzen den QR-Code.
Zum Beispiel: Geborgenheit, Vertrauen, Gemeinschaft, Zukunft, Lachen
Unsere Wortwolke entsteht bis 10.05.2026. und soll am 11.05.2026 veröffentlicht werden.

Kitas retten!

Was Kita braucht – KITAS RETTEN!

Wir setzen uns gemeinsam für eine echte Reform der Kita-Finanzierung ein, bei der die Qualität der frühkindlichen Bildung ausgebaut und Standorte erhalten werden. Deshalb rufen wir außerdem dazu auf unsere Forderungen mit zu unterstützen. Begleiten Sie uns zur Kundgebung am 11.05.2026 um 17.00 Uhr nach Dresden.

Von der Raupe zum Schmetterling

Im Monat Mai haben sich die Blumenkinder mit dem Thema Raupen und Schmetterlingen vertraut gemacht. Dabei konnten die Krippenkinder viel lernen, staunen, erforschen, beobachten, basteln singen und tanzen.

Da der Buchsbaumzünsler auch in Hilbersdorf sehr aktiv ist, war es ein Leichtes, dessen Raupen zu finden. Diese waren handzahm und fanden in unserer Gruppe in einem Buchsbaumblätternest liebevolle Betreuung. Unsere Dosenraupe wurde mit viel Obst und Gemüse gefüttert, bevor wir sie mit einem Wollfaden einspannen. Nun heißt es, warten, bis sie sich in einen Schmetterling verwandelt…und ob die Puppen des Zünslers ausschlüpfen???

Infos:

Schmetterlinge legen viele kleine Eier an ihre Lieblings-Futterpflanzen, aus denen die Raupen schlüpfen und gleich losfressen können.

Bei uns in Deutschland sind die Weide, die Eiche und die Brennnessel beliebte Futterpflanzen für verschiedene Schmetterlinge. Aus den Eiern schlüpfen nach ca. 2-3 Wochen kleine Mini- Räupchen.

Die Raupen sind das Fress-Stadium der Schmetterlinge. Da sie viel fressen und sehr schnell wachsen, verlieren sie mehrmals ihre Haut. Dabei passt sich ihr Aussehen immer der Futterpflanze an.

Ist eine Raupe erwachsen, beginnt sie mit der letzten Häutung mit der Verpuppung. Die Puppen sind oft wie vertrocknete Blätter getarnt und hängen an den Futterpflanzen.

Nach zwei bis drei Wochen hat sich der Schmetterling in der Puppe entwickelt. Da er nur flüssige Nahrung (Blütennektar) mit seinem Saugrüssel aufnehmen kann, ist er auf die Gartenblumen angewiesen.

…und ob die Puppen des Zünslers ausschlüpfen?

JA, nach ca. 14 Tagen entdeckten die Kinder Schmetterlinge mit schwarz-weißen Flügeln, diese sind aus den Puppen/Kokons der Raupe geschlüpft. Zur Stärkung haben wir sie mit Zuckerwasser getränkten Blüten und Orangenscheiben gefüttert.

Lingo, lingo, lingo, lingo, lingo, lingo, ling…kleines wundersames Ding!

WELTKINDERTAG am 20.09.2025

Zum Weltkindertag am 20.09. wollen wir alle gemeinsam den Kinerrechte-Song singen. Damit ihr alle vorher fleißig üben könnt, gibt es hier schonmal den Link zum Lied! Viel Spaß!

Kinder haben Rechte – DER! Kinderrechte – Song – Julia Reidenbach