Wir haben Lust an Zukunft! Ihr auch?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die für Kinder die größte Bedeutung haben – ein Lachen im Wind, das Gefühl von Freiheit, ein Moment des Träumens. In unserem Kita-Garten gibt es genau so einen Ort: unsere Nestschaukel.

Seit rund 15 Jahren begleitet sie die Kinder durch ihren Alltag. Sie ist ein sicherer Hafen für die Kleinsten, ein Treffpunkt für Freundschaften und ein Ort, an dem Fantasie Flügel bekommt. Hier wird gelacht, getröstet, erzählt – und vor allem: geschaukelt. Hoch hinaus, dem Himmel ein Stück näher.

Doch unsere treue Nestschaukel ist müde geworden. Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, und mittlerweile ist sie so „altersschwach“, dass sie dringend ersetzt werden muss. Das ist jedoch eine große Herausforderung, denn die Kosten lassen sich in Zeiten knapper Mittel und begrenzter Budgets nur schwer stemmen.

Dabei ist die Nestschaukel so viel mehr als nur ein Spielgerät. Sie ist ein Raum für Entwicklung:
Beim Schaukeln trainieren die Kinder ihre Motorik, stärken ihr Gleichgewicht und ihr Körpergefühl. Im gemeinsamen Spiel lernen sie Rücksichtnahme, Kommunikation und Vertrauen. Und in den ruhigen Momenten – wenn die Schaukel sanft hin und her schwingt – finden sie Entspannung, Geborgenheit und Raum für ihre Gedanken.

Unsere Kinder möchten auch in Zukunft sagen können: „Komm, wir gehen schaukeln!“ – und dabei ein kleines bisschen über sich hinauswachsen.

Wir haben Lust an Zukunft! Ihr auch?

Dann schenkt uns vom 1. bis 24. September eure Stimme! Denn wir sind eines der Lieblingsprojekte, die dm im Rahmen seiner Initiative „Lust an Zukunft“ unterstützt. Schenkt unserem Projekt „Eine neue Nestschaukel für die Kita Wirbelwind“ online auf lustanzukunft.de oder im dm-Markt am Obermarkt 4, 09599 Freiberg eure Stimme.

Danke sagen die Kinder der Kita Wirbelwind Halsbrücke!

KITAS retten – neuer Termin am 24. Juni um 17 Uhr vor dem Landtag in Dresden

Für den Erhalt von wohnortnahen Kitas, mehr Zeit für das einzelne Kind und eine sichere Kitafinanzierung treffen wir uns am 24. Juni vor dem Landtag in Dresden. Unterstützt uns für unsere Kinder!

Tag der gewaltfreien Erziehung: Eltern brauchen Stärkung, keine Bewertung

Anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung am 30. April 2026 macht der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen auf die große Bedeutung einer respektvollen, gewaltfreien Begleitung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Gewaltfreie Erziehung ist kein pädagogisches Ideal für wenige, sondern Alltag für viele Familien.

Gewaltfreie Erziehung heißt nicht, Kinder sich selbst zu überlassen oder auf Regeln zu verzichten. Kinder brauchen Orientierung, klare Grenzen und verlässliche Erwachsene. Entscheidend ist jedoch, wie diese Grenzen gesetzt werden: ohne Angst, ohne Beschämung, ohne körperliche oder seelische Gewalt. Kinder und Jugendliche brauchen Beziehungen, die tragen – Erwachsene, die zuhören, Gefühle ernst nehmen und Halt geben, auch wenn es schwierig wird. Daran arbeiten die Elternkurse des Kinderschutzbundes „Starke Eltern – Starke Kinder.“

„Die Mutter eines siebenjährigen Jungen berichtet von täglichen Auseinandersetzungen bei den Hausaufgaben,“ berichtet Daniela Zeidler, Fachreferentin für Elternstärkung und Trainerin für die Elternkursleitenden. „Sie fühlt sich erschöpft und zunehmend hilflos, ihr Ton wird schärfer, die Situation eskaliert regelmäßig. In einem Elternkurs vor Ort lernt sie, das Verhalten ihres Kindes nicht vorschnell als ‚Ungehorsam‘ zu bewerten, sondern als Ausdruck von Überforderung zu verstehen,“ so Frau Zeidler weiter. Gemeinsam mit anderen Eltern entwickelt sie neue Strategien: gemeinsame Absprachen mit ihrem Sohn, feste Zeiten, Pausen – und vor allem einen Perspektivwechsel. Die Konflikte verschwinden nicht vollständig, aber sie verlaufen eindeutig ruhiger Und die Beziehung leidet nicht darunter. Dadurch fühlen sich Eltern sicherer und erleben, dass Veränderungen – bei sich und ihrem Kind – möglich sind.

Unterstützungsangebote der Familien- und Elternbildung knüpfen genau an diesen Erfahrungen an. In Kursen, Beratungen und offenen Begegnungsformaten wird Eltern Raum gegeben, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Gewaltfreie Erziehung wird hier nicht eingefordert, sondern gemeinsam erprobt und erlernt – alltagsnah, respektvoll und mit Blick auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Familien in Sachsen.

Der Kinderschutzbund Sachsen betont anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung: Kinder brauchen Schutz, Beteiligung und Verlässlichkeit und Eltern brauchen ein Umfeld, welches sie stärkt, statt verurteilt. Gewaltfreie Erziehung gelingt am besten, wo Eltern nicht allein gelassen, sondern ernst genommen und begleitet werden.

Kontakt über:

Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

Daniela Zeidler, Fachreferentin, Tel.: 0351 – 42 42 008

Olaf Boye, Geschäftsführer, Tel.: 0351 – 42 42 044

www.kinderschutzbund-sachsen.de; info@kinderschutzbund-sachsen.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Was Kita kann – WORTWOLKE

Schließungen, unsichere Rahmenbedingungen und Sorgen um Arbeitsplätze: Kitas stehen vor großen Herausforderungen!
Darüber wird schnell vergessen, was Kita alles kann und was unsere pädagogische Fachkräfte täglich leisten. Gemeinsam mit den Mitgliedern des „Graswurzelbündnisses – die bessere Kita“ wollen wir das sichtbar machen und sammeln „Was Kita kann“ in einer Wortwolke. 

So funktioniert es: Hier sammeln wir die Worte, die beschreiben, was Kita alles kann: #WasKitaKann oder Sie nutzen den QR-Code.
Zum Beispiel: Geborgenheit, Vertrauen, Gemeinschaft, Zukunft, Lachen
Unsere Wortwolke entsteht bis 10.05.2026. und soll am 11.05.2026 veröffentlicht werden.

Kitas retten!

Was Kita braucht – KITAS RETTEN!

Wir setzen uns gemeinsam für eine echte Reform der Kita-Finanzierung ein, bei der die Qualität der frühkindlichen Bildung ausgebaut und Standorte erhalten werden. Deshalb rufen wir außerdem dazu auf unsere Forderungen mit zu unterstützen. Begleiten Sie uns zur Kundgebung am 11.05.2026 um 17.00 Uhr nach Dresden.

Manege frei in Halsbrücke: Wenn aus Kindern stolze Artisten werden

In den Winterferien hatte das Zirkusfieber den Halsbrücker Hort wieder fest im Griff. Bereits die Ankündigung sorgte für große Aufregung unter den Kindern des Hort Wirbelsturm. Kaum war die Nachricht bekannt, dass wieder ein Zirkusprojekt stattfinden wird, waren die Anmeldelisten innerhalb von nur vier Tagen voll. Insgesamt nahmen 28 Hortkinder der 1. bis 4. Klassenstufe sowie 11 Kinder der Förderschule Albert Schweitzer aus Freiberg teil. Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Kinderschutzbund und der Diakonie Freiberg ging damit in die dritte Runde. Finanziert wurde das Projekt unter dem Titel „Miteinander-Manege“ durch Bundesmittel aus dem Programm Kultur macht stark.

Die jungen Artisten konnten sich aus fünf verschiedenen Workshops ihre Lieblingsdisziplin wählen. In diesem Jahr neu, unter den schon bekannten Disziplinen, war Jonglage mit Flowersticks und Luftakrobatik am Tuch dabei.

Geleitet wurden die Workshops von sieben erfahrenen Zirkuspädagog*innen vom Netzwerks des ePi-zentrum e.V. Freiberg. Sie bekamen Unterstützung von Fachkräften und Helfer*innen der Albert-Schweitzer Schule sowie Erzieherin Jana Kohlschmidt und Ehrenamtlichen des Hort Wirbelsturm. Vor Jahren selbst als Hortkind dabei, kehrten so Luiz und Luna als Betreuer*innen zum Projekt zurück. Sie konnten so ihre die Erfahrung an alle weitergeben und sogar ihre Geschwister unterstützen.

Nach intensiven Proben und viel Kreativität war es schließlich so weit: Die Abschlusspräsentation fand am Freitag, den 20.02.2026 unter dem Motto „Meer-Vergnügen“ statt. Die Sporthalle verwandelte sich in eine bunte Welt voller Angler, Fische und Meerjungfrauen. Viele Besucher*innen kamen, um die jungen Artisten anzufeuern und die einstündige Show zu sehen.

Das Miteinander der kleinen Artisten lässt jedes Jahr aufs Neue den Glanz dieses Projektes in der Aufführung erstrahlen. Ein besonderes Ferienprojekt, das noch lange in Erinnerung bleibt und weiterhin bestehen soll.

Projektleiterin Iris Grimm

Zirkusprojekt des Hort „Wirbelsturm“ 2025

„Der Zug der Generationen“

Dieses Jahr startete unser großes Zirkusprojekt am Bahnhof Halsbrücke. Die Turnhalle verwandelte sich kurzerhand einen Bahnsteig, wo sich am Montag der zweiten Herbstferienwoche der Zirkuszug in Bewegung setzte.

Mit an Bord waren Kinder aus dem Hort „Wirbelsturm“, Schülerinnen der Oberschule Halsbrücke sowie Senior*innen der Tagespflege der Diakonie Freiberg. Entsprechend bunt war die Reisetruppe: Die jüngsten Fahrgäste waren gerade einmal sechs Jahre alt – der älteste Mitreisende stolze 95.

Doch Alter spielte hier keine Rolle. Mit viel Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme halfen die Kinder, wo sie konnten: Türen wurden aufgehalten, Rollstühle geschoben, und während die Senior*innen in der Mittagspause im Bauraum ein kleines Nickerchen hielten, kehrte für einen Moment wohltuende Ruhe ein.

Am Freitag hieß es dann: Manege frei! Das bunte Treiben eines Bahnhofs spiegelte sich in der Vorstellung wider. Jede Gruppe entwickelte ihre eigene kleine Nummer – und doch war alles miteinander verbunden.

Menschen auf Durchreise, die sich auf einer Kugel zum Tanz fanden.
Clowns im Warteraum, die sich um die besten Plätze drängten.
Im Bahnhofscafé wurden Teller gedreht und das Gleichgewicht auf dem Rola-Bola gesucht.
Der Schlafwagen nach Budapest schüttelte seine Gäste kräftig durch – und kaum waren sie aus den Betten gefallen, bauten sie schon eine menschliche Pyramide.
In der Gepäckaufbewahrung herrschte wildes Treiben, als Einradfahrer*innen alles durcheinanderwirbelten.
In alten Koffern fanden sich Diabolos, die zum Spielen einluden.

Zum großen Finale setzte sich der Zirkuszug mit allen Mitwirkenden in Bewegung – begleitet von lautem Applaus des begeisterten Publikums.

Unter den Zuschauer*innen waren die Kinder der Kitas „Wirbelwind“ und „Waldwichtel“, Senior*innen der Tagespflege, Schüler*innen und Betreuer*innen der Förderschule „Albert Schweitzer“ sowie die Familien unserer Artist*innen. Wie jedes Jahr bereiteten die Eltern ein buntes Buffet voller Leckereien vor, das nach der Vorstellung alle ins Freie lockte – ein köstlicher Abschluss für eine zauberhafte Woche.

Da für dieses Projekt leider keine Förderung bewilligt wurde, stemmten Der Kinderschutzbund RV Freiberg e.V. und das Diakonische Werk Freiberg e.V. die Finanzierung aus eigenen Kräften. Dank der großzügigen Spenden von:

  • anonyme Spender
  • Braune, Marion
  • Familie Wegerdt
  • Gemeinde Halsbrücke
  • Gottwald, Anja
  • Hygiene Oederan Produktionsgesellschaft mbH
  • IBExU Institut für Sicherheitstechnik GmbH
  • Kebap Haus Freiberg
  • Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH
  • Linamar Powertrain GmbH
  • Lions Club Freiberg
  • Mechanik Busch
  • Oberschule Halsbrücke
  • SAXONIA Edelmetalle GmbH

konnte es wie gewohnt stattfinden. Wir bedanken uns herzlich für diese Unterstützung.

Iris Grimm

Jana Kohlschmidt

Projektverantwortliche

WELTKINDERTAG am 20.09.2025

Zum Weltkindertag am 20.09. wollen wir alle gemeinsam den Kinerrechte-Song singen. Damit ihr alle vorher fleißig üben könnt, gibt es hier schonmal den Link zum Lied! Viel Spaß!

Kinder haben Rechte – DER! Kinderrechte – Song – Julia Reidenbach