Tag der offenen Tür in der Kita Waldwichtel in Tuttendorf

Am 28. April 2026 öffnete die Kita Waldwichtel in Tuttendorf ihre Türen für Besucherinnen und Besucher jeden Alters und lud zu einem gelungenen Tag der offenen Tür ein. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung – darunter interessierte Eltern und Großeltern ebenso wie Jugendliche und Erwachsene, die einst selbst hier ihre Kindergartenzeit verbracht haben.

Den Besucherinnen und Besuchern wurden abwechslungsreiche Einblicke geboten: Bei Rundgängen durch das Haus konnten sie die Räumlichkeiten und den Alltag der Einrichtung kennenlernen. Eine Bastelstation lud die Kinder zum kreativen Mitmachen ein und sorgte für viel Freude.

Ein besonderes Highlight des Tages war die Zirkusvorstellung der Vorschüler, die mit viel Begeisterung und Applaus aufgenommen wurde. Mit großem Engagement präsentierten die Kinder ihr Können und sorgten für strahlende Gesichter im Publikum.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Es gab leckeren Kuchen, der von den jüngsten Kindern des Kindergartens selbst gebacken worden war – ein Angebot, das bei den Gästen großen Anklang fand.

Das Team des Kindergartens zeigte sich sehr erfreut über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Die große Resonanz bestätigte einmal mehr den guten Ruf der Einrichtung und unterstrich ihre Bedeutung für das gemeinschaftliche Leben in Tuttendorf.

Leider hat sich im letzten Halsbrücker Anzeige der Fehlerteufel eingeschlichen. Bei dem dort genannten Termin für den Tag der offenen Tür wurde versehentlich der 28.5.2026 genannt. De r Tag offenen Tür war am 28.4.2026.

Waldpädagogik begeistert Vorschulkinder der Kita „Waldwichtel“

Wenn es in der Kita „Waldwichtel“ heißt: „Die Wald-Karin kommt“, ist die Freude bei den Vorschulkindern besonders groß. Hinter diesem liebevollen Ruf steht Karin, eine erfahrene Waldpädagogin, die regelmäßig mit ihrem Wald-FREUNDE Projekt die Einrichtung besucht und den Kindern die faszinierende Welt des Waldes näherbringt.

Mit viel Fachwissen, Geduld und einer anschaulichen Art gelingt es ihr, selbst komplexe Zusammenhänge kindgerecht zu vermitteln. Ob es um heimische Vogelarten geht – wie sie aussehen, welche Namen sie tragen und woran man ihren Gesang erkennt – oder um die Vielfalt der Bäume mit ihren Blättern und Früchten: Karin versteht es, die Neugier der Kinder zu wecken und nachhaltig zu fördern.

Auch die jahreszeitlichen Veränderungen im Wald werden gemeinsam entdeckt. Im Winter beispielsweise begeben sich die Kinder auf Spurensuche im Schnee und lernen, welche Tiere ihre Spuren hinterlassen haben. In den wärmeren Monaten stehen Insekten und andere Waldbewohner im Mittelpunkt. Dabei wird nicht nur beobachtet, sondern auch gefragt, gefühlt und gestaunt.

Die regelmäßigen Besuche der Waldpädagogin sind ein fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Einrichtung. Sie ermöglichen den Kindern unmittelbare Naturerfahrungen und fördern einen respektvollen Umgang mit unserer Umwelt.

Für die Kinder sind die Stunden mit „Wald-Karin“ nicht nur lehrreich, sondern vor allem ein Erlebnis voller Freude und Entdeckerlust. Und so ist es kein Wunder, dass die Begeisterung jedes Mal aufs Neue spürbar ist, wenn es wieder heißt: „Die Wald-Karin kommt.“

Tag der gewaltfreien Erziehung: Eltern brauchen Stärkung, keine Bewertung

Anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung am 30. April 2026 macht der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen auf die große Bedeutung einer respektvollen, gewaltfreien Begleitung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Gewaltfreie Erziehung ist kein pädagogisches Ideal für wenige, sondern Alltag für viele Familien.

Gewaltfreie Erziehung heißt nicht, Kinder sich selbst zu überlassen oder auf Regeln zu verzichten. Kinder brauchen Orientierung, klare Grenzen und verlässliche Erwachsene. Entscheidend ist jedoch, wie diese Grenzen gesetzt werden: ohne Angst, ohne Beschämung, ohne körperliche oder seelische Gewalt. Kinder und Jugendliche brauchen Beziehungen, die tragen – Erwachsene, die zuhören, Gefühle ernst nehmen und Halt geben, auch wenn es schwierig wird. Daran arbeiten die Elternkurse des Kinderschutzbundes „Starke Eltern – Starke Kinder.“

„Die Mutter eines siebenjährigen Jungen berichtet von täglichen Auseinandersetzungen bei den Hausaufgaben,“ berichtet Daniela Zeidler, Fachreferentin für Elternstärkung und Trainerin für die Elternkursleitenden. „Sie fühlt sich erschöpft und zunehmend hilflos, ihr Ton wird schärfer, die Situation eskaliert regelmäßig. In einem Elternkurs vor Ort lernt sie, das Verhalten ihres Kindes nicht vorschnell als ‚Ungehorsam‘ zu bewerten, sondern als Ausdruck von Überforderung zu verstehen,“ so Frau Zeidler weiter. Gemeinsam mit anderen Eltern entwickelt sie neue Strategien: gemeinsame Absprachen mit ihrem Sohn, feste Zeiten, Pausen – und vor allem einen Perspektivwechsel. Die Konflikte verschwinden nicht vollständig, aber sie verlaufen eindeutig ruhiger Und die Beziehung leidet nicht darunter. Dadurch fühlen sich Eltern sicherer und erleben, dass Veränderungen – bei sich und ihrem Kind – möglich sind.

Unterstützungsangebote der Familien- und Elternbildung knüpfen genau an diesen Erfahrungen an. In Kursen, Beratungen und offenen Begegnungsformaten wird Eltern Raum gegeben, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Gewaltfreie Erziehung wird hier nicht eingefordert, sondern gemeinsam erprobt und erlernt – alltagsnah, respektvoll und mit Blick auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Familien in Sachsen.

Der Kinderschutzbund Sachsen betont anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung: Kinder brauchen Schutz, Beteiligung und Verlässlichkeit und Eltern brauchen ein Umfeld, welches sie stärkt, statt verurteilt. Gewaltfreie Erziehung gelingt am besten, wo Eltern nicht allein gelassen, sondern ernst genommen und begleitet werden.

Kontakt über:

Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.

Daniela Zeidler, Fachreferentin, Tel.: 0351 – 42 42 008

Olaf Boye, Geschäftsführer, Tel.: 0351 – 42 42 044

www.kinderschutzbund-sachsen.de; info@kinderschutzbund-sachsen.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Was Kita kann – WORTWOLKE

Schließungen, unsichere Rahmenbedingungen und Sorgen um Arbeitsplätze: Kitas stehen vor großen Herausforderungen!
Darüber wird schnell vergessen, was Kita alles kann und was unsere pädagogische Fachkräfte täglich leisten. Gemeinsam mit den Mitgliedern des „Graswurzelbündnisses – die bessere Kita“ wollen wir das sichtbar machen und sammeln „Was Kita kann“ in einer Wortwolke. 

So funktioniert es: Hier sammeln wir die Worte, die beschreiben, was Kita alles kann: #WasKitaKann oder Sie nutzen den QR-Code.
Zum Beispiel: Geborgenheit, Vertrauen, Gemeinschaft, Zukunft, Lachen
Unsere Wortwolke entsteht bis 10.05.2026. und soll am 11.05.2026 veröffentlicht werden.

Kitas retten!

Was Kita braucht – KITAS RETTEN!

Wir setzen uns gemeinsam für eine echte Reform der Kita-Finanzierung ein, bei der die Qualität der frühkindlichen Bildung ausgebaut und Standorte erhalten werden. Deshalb rufen wir außerdem dazu auf unsere Forderungen mit zu unterstützen. Begleiten Sie uns zur Kundgebung am 11.05.2026 um 17.00 Uhr nach Dresden.

SchulSachsenSofa zu den Zukunftsperspektiven junger Menschen

An der Oberschule Halsbrücke fand in den vergangenen Monaten ein ganz besonderes Projekt statt: Das SchulSachsenSofa, eine Initiative der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und der Evangelischen Akademie Sachsen, machte in unserer Aula Station. Ziel der Veranstaltung war, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Politik mit Jugendlichen aus dem ländlichen Raum zusammenzubringen und über genau die Themen zu sprechen, die die Jugendlichen besonders interessieren. Zugleich durften die jungen Menschen die Aufzeichnung einer Fernsehsendung hautnah erleben.

Andererseits konnten die Jugendlichen einige ihrer Kompetenzen erweitern, denn im Mittelpunkt standen zwei intensive Vorbereitungsphasen. In der ersten Phase, einem dreistündigen Seminar, setzten sich die Schülerinnen und Schüler der damaligen 8. Klassen zunächst damit auseinander, welche Themen sie persönlich bewegen. Gemeinsam sammelten sie Ideen, diskutierten und entwickelten daraus Themenschwerpunkte (z.B. Alkohol/Drogen, Frauenrechte und Mentale Gesundheit). In der anschließenden Abstimmung zu all den Ideen, entschieden sich die meisten der 76 Jugendlichen für das übergeordnete Thema „Zukunft“.

In der zweiten Phase nahmen die Jugendlichen an einem ganztägigen Workshop mit Journalistinnen und Journalisten teil. Dabei lernten die nun 9.-Klässlerinnen und Klässler nicht nur, wie man gezielt zu Personen recherchiert, sondern auch, woran man seriöse Quellen erkennt. Dieses Wissen konnten sie direkt bei der Auseinandersetzung mit den eingeladenen Persönlichkeiten anwenden, die später auf dem SachsenSofa ihre Fragen beantworten sollten. Außerdem erarbeiteten die Jugendlichen in Kleingruppen ihr aktuellstes „Zukunftsthema“. Dabei kristallisierten sich drei besonders relevante Bereiche heraus: Social Media, das Thema Wehrpflicht sowie der Bereich der Bildung und Ausbildung. Mittels der intensiven Begleitung durch die Journalistinnen und Journalisten erlernten sie anschließend, wie Interviewfragen ausformuliert sein können und wie man dafür fundiert recherchiert. So entstanden schließlich mehr als 60 konkrete Fragen.

Der Höhepunkt des Projekts war dann am 15.4.26 das SchulSachsenSofa, zu dem Tina Trompter (CDU, jüngstes Mitglied des Sächsischen Landtags), Stefanie Holzheu (Leiterin des „Mobilen Futuriums“ des Futurium Berlin) und Dr. Norbert Hanisch (Projektleiter bei der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Sachsen) eingeladen waren. An der Seite der erfahrenen Moderatorin Maxi Konang erklärten sich fünf Jugendliche bereit, die erarbeiteten Fragen an die Gäste zu stellen: Sophie, Sophia, Hanna, Liam und Ilai gestalteten die Podiumsdiskussion souverän und beeindruckend mit.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet, im Sachsenfernsehen ausgestrahlt und ist zudem als Stream auf dem YouTube-Kanal des SachsenSofas verfügbar. Damit können nicht nur die beteiligten Schülerinnen und Schüler, sondern auch ein größeres Publikum die Ergebnisse des Projekts verfolgen.

Wir als Schulsozialarbeiterinnen des Kinderschutzbundes Freiberg e.V. wollten mit dem umfangreichen Projekt den Jugendlichen die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen ermöglichen. Wir freuen uns, dass sie wichtige Kompetenzen wie kritisches Denken und Hinterfragen, Medienkompetenz und Kommunikationsfähigkeit praxisnah weiterentwickeln konnten. Wir danken den Organisatorinnen und Organisatoren des SachsenSofas und allen Beteiligten für die Möglichkeit und freuen uns auf viele weitere Projekte.

Katja Doberstein & Nadin Gräbner

Gemeinsam Gutes tun – Kronkorken sammeln und helfen!

Kleine Dinge können Großes bewirken: Sammeln Sie schon jetzt fleißig Kronkorken und unterstützen Sie damit die wunderbare Aktion von Marcel Schlenkrich zugunsten des Kinderschutzbundes Freiberg.

Mit jedem gesammelten Kronkorken leisten Sie einen wertvollen Beitrag und helfen dabei, wichtige Projekte für Kinder und Familien zu fördern. Machen Sie mit, motivieren Sie Freunde, Familie und Kollegen – gemeinsam erreichen wir mehr!

Ein herzliches Dankeschön an Marcel Schlenkrich für diese großartige Idee. Wir freuen uns über jede Unterstützung und viele engagierte Sammlerinnen und Sammler!

Manege frei in Halsbrücke: Wenn aus Kindern stolze Artisten werden

In den Winterferien hatte das Zirkusfieber den Halsbrücker Hort wieder fest im Griff. Bereits die Ankündigung sorgte für große Aufregung unter den Kindern des Hort Wirbelsturm. Kaum war die Nachricht bekannt, dass wieder ein Zirkusprojekt stattfinden wird, waren die Anmeldelisten innerhalb von nur vier Tagen voll. Insgesamt nahmen 28 Hortkinder der 1. bis 4. Klassenstufe sowie 11 Kinder der Förderschule Albert Schweitzer aus Freiberg teil. Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Kinderschutzbund und der Diakonie Freiberg ging damit in die dritte Runde. Finanziert wurde das Projekt unter dem Titel „Miteinander-Manege“ durch Bundesmittel aus dem Programm Kultur macht stark.

Die jungen Artisten konnten sich aus fünf verschiedenen Workshops ihre Lieblingsdisziplin wählen. In diesem Jahr neu, unter den schon bekannten Disziplinen, war Jonglage mit Flowersticks und Luftakrobatik am Tuch dabei.

Geleitet wurden die Workshops von sieben erfahrenen Zirkuspädagog*innen vom Netzwerks des ePi-zentrum e.V. Freiberg. Sie bekamen Unterstützung von Fachkräften und Helfer*innen der Albert-Schweitzer Schule sowie Erzieherin Jana Kohlschmidt und Ehrenamtlichen des Hort Wirbelsturm. Vor Jahren selbst als Hortkind dabei, kehrten so Luiz und Luna als Betreuer*innen zum Projekt zurück. Sie konnten so ihre die Erfahrung an alle weitergeben und sogar ihre Geschwister unterstützen.

Nach intensiven Proben und viel Kreativität war es schließlich so weit: Die Abschlusspräsentation fand am Freitag, den 20.02.2026 unter dem Motto „Meer-Vergnügen“ statt. Die Sporthalle verwandelte sich in eine bunte Welt voller Angler, Fische und Meerjungfrauen. Viele Besucher*innen kamen, um die jungen Artisten anzufeuern und die einstündige Show zu sehen.

Das Miteinander der kleinen Artisten lässt jedes Jahr aufs Neue den Glanz dieses Projektes in der Aufführung erstrahlen. Ein besonderes Ferienprojekt, das noch lange in Erinnerung bleibt und weiterhin bestehen soll.

Projektleiterin Iris Grimm

Spende für unser Familienzentrum

Durch ein liebevoll gestaltetes Bastelangebot hat Marion Braune Spenden für das Familienzentrum Freiberg gesammelt. Dabei kam eine tolle Summe zusammen, die nun direkt unserer Arbeit mit Familien und Kindern zugutekommt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Braune für ihr Engagement, ihre Kreativität und ihren Einsatz für unser Familienzentrum. 

Solche Aktionen zeigen, wie viel man gemeinsam bewegen kann. Wer unsere Arbeit ebenfalls unterstützen möchte, kann dies gerne mit einer Spende tun – jeder Beitrag hilft.